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Neues aus Werdohl

Offener Brief von BM Andreas Späinghaus an alle Werdohler

Liebe Werdohlerinnen und Werdohler,

Mittwoch, der 14.07.2021 fing an wie ein normaler regnerischer Sommertag im Sauerland, wir alle waren nicht darauf vorbereitet, dass durch die Regenmengen im Laufe des Tages nicht nur Lenne und Verse, sondern auch kleine unspektakuläre Wasserläufe in verschiedenen Ortsteilen Hochwasser führten, welches so hoch stieg, dass die normalen Pegelstände weit überschritten werden und die Betten das Wasser nicht mehr zurückhalten konnten, so dass es zur Flutkatastrophe kam. Mehrere Wohnhäuser sind seitdem unbewohnbar, an vielen anderen Gebäuden sind Schäden entstanden, deren Ausmaß noch nicht abzusehen ist. Der Tod eines Feuerwehrkameraden, der an diesem Abend im Einsatz für uns alle verstorben ist, erfüllt mich mit Trauer und Schmerz, ja Verzweiflung. Die Frauen und Männer unserer Freiwilligen Feuerwehr haben an diesem Abend und den folgenden Tagen trotz dieser furchtbaren Nachricht nicht in ihren Bemühungen nachgelassen, Menschenleben und Hab und Gut aller Betroffenen zu retten und zu bewahren. Teilweise waren die Feuerwehrleute mehr als 30 Stunden am Stück im Einsatz, die eigene Erschöpfung ignorierend. Ihnen gilt mein aufrichtiger und herzlicher Dank!

Nicht zuletzt möchte ich auch den Einsatzkräften von Baubetriebshof, Verwaltungsangestellte, Polizei, THW, Maltesern, wobei die Aufzählung sicherlich nicht abschließend ist, danken, die weit entfernt vom „Dienst nach Vorschrift“ waren und überall dort schnelle Hilfe geboten haben, wo es notwendig war.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, auch Ihnen danke ich, Sie sind ruhig und besonnen mit der Katastrophe umgegangen, niemand hat sich mutwillig in Gefahr gebracht und die Nachbarschaftshilfe hat in den betroffenen Ortsteilen auch funktioniert. Auch jetzt, mehr als eine Woche nach der Flut reißt die Welle der Hilfsbereitschaft nicht ab. Sie sammeln Kleidung, Wäsche und Möbel für die Menschen, die den größten Teil ihres Besitzes verloren haben, Sie helfen beim Säubern von Kellern und Treppenhäusern, überwältigende Hilfsangebote, auch finanzieller Art, gehen jeden Tag im Rathaus ein. Die Zuteilung der Spenden soll nicht durch den Bürgermeister oder die Verwaltung vorgenommen werden. Zurzeit wird ein „Spendenrat“ aus integren Werdohlern gebildet, die dankenswerter Weise ehrenamtlich bereit sind, die Hilfen zuzuteilen wo sie benötigt werden.

An dieser Stelle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die nicht selbst von der Flutkatastrophe betroffen sind, möchte ich hier noch einmal die Konten, auf die Sie einen Betrag überweisen können, wenn Sie mit einer Geldspende helfen möchten, veröffentlichen.

Für den verstorbenen Feuerwehrmann:

Kontoinhaber: Freiwillige Feuerwehr Werdohl, IBAN: DE71 4476 1534 1805 1666 00

 

Für die Opfer des Hochwassers:

Kontoinhaber: Stadt Werdohl, Spendenkonto Hochwasser 2021,

IBAN: DE34 4585 1020 0072 7581 39

 

Jeder Euro kommt den Werdohler Opfern des Hochwassers zu Gute.

 

Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass der für die nächsten Tage angekündigte Regen keine neuen Schäden verursacht. Sollten Sie Rat oder Hilfe benötigen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Werdohl gerne zur Verfügung, unabhängig von der Erreichbarkeit der Bediensteten, haben wir die E-Mail-Adresse hochwasser(at)werdohl.de eingerichtet.

 

Mit herzlichen Grüßen

Andreas Späinghaus

Bürgermeister

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