Ihre Ansprechperson

Farima Tehranchi

f.tehranchi@­werdohl.de 02392 917265 Adresse | Öffnungszeiten |

Weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept erhalten Sie bei:

infas enermetric Consulting GmbH
AirportCenter II
Eingang West
Hüttruper Heide 90
48268 Greven
Mail: info(at)infas-enermetric.de
Internet:www.infas-enermetric.de

Klimaschutz geht uns alle an!

Herzlich Willkommen ...

... auf der Internetpräsenz der Stadt Werdohl zum Thema Klimaschutz. Wir informieren Sie hier zu unseren aktuellen Klimaschutzzielen und zu gegenwärtigen und geplanten Klimaschutzstrategien.

Klimaschutz gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit und die Energiewende stellt auch Werdohl vor eine enorme Aufgabe, bei der jede/r einzelne BürgerIn gefragt ist. Ein wichtiger Schritt dahin, als BürgerIn diesen ambitionierten Weg gemeinsam mit Stadt und Land gehen zu können, ist umfassende Information und persönliche Beratung. Denn wer sich mit dem Thema auskennt, der kann auch mitreden und mitgestalten. Und damit das Klima verbessern und aktiv am Klimaschutz mitarbeiten.

Sie sind bei den Fragen des Klimaschutzes unser wichtigster Partner. Jeder von Ihnen hat Ideen, Kenntnisse oder Fähigkeiten, die er/sie für den Klimaschutz einbringen kann. Manchmal sind es schon die ganz kleinen persönlichen täglichen Dinge, die in der Summe eine große Veränderung ergeben.

 

Warum Klimaschutz?

Beim Klimaschutz ist jeder gefragt!

Der Klimawandel wird die Welt, in der wir leben, nachhaltig verändern. Er verändert sie bereits und Begriffe wie Energiesparen und Erderwärmung sind seit Jahren in aller Munde. Fast täglich werden Menschen weltweit mit den Folgen von Stürmen, Dürren und Umweltverschmutzung  konfrontiert. Natur, Gesellschaft und Wirtschaft und damit auch ganz direkt unser eigenes Leben sind davon betroffen. Der Klimawandel ist kein abstraktes Gebilde mehr, sondern verändert die Ökosysteme weltweit. Auch im Sauerland ist er angekommen. Baum- und Insektensterben, Unwetter und kaum noch erkennbare Jahreszeiten lassen wohl jeden von uns manches Mal besorgt in die Zukunft schauen.

Es kann etwas getan werden

Um den weltweiten Temperaturanstieg zu bremsen gibt es nur einen Weg. Und der heißt: Jetzt muss etwas getan werden! Gezielte Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sind rasch erforderlich – und zwar auf internationaler, nationaler und kommunaler Ebene. Denn: Allein in  Deutschland hat sich die Zahl extremer Wetterereignisse seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht.

Ein erstes Etappenziel setzte sich Deutschland mit der Reduktion der  Treibhausgas-Emissionen THG um mindestens 40 % bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Referenzjahr 1990. Danach verfolgt die Bundesregierung das Ziel der Reduktion der Emissionen um 55 % bis 2030 und um 80 – 95 % bis zum Jahr 2050.


Das Zwei-Grad- Ziel – was ist das

Wie man in der Presse verfolgen konnte, einigten sich Im Dezember 2015 bei der Klimaschutzkonferenz in Paris 195 Staaten auf ein neues internationales Klimaabkommen: Das sogenannte Zwei-Grad-Ziel. Dieses Ziel verfolgt den Grundsatz, die globale Erderwärmung auf ein Niveau von weniger als zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Schon jetzt ist  klar, dass dieses Ziel nur dann erreicht werden kann, wenn alle Länder, Städte und Gemeinden und jede/r einzelne BürgerInnen sich daran beteiligen. Dem einzelnen Individuum kommt bei der Verwirklichung der Klimaschutzziele eine herausragende Rolle zu.

Was wurde in Werdohl bereits dafür getan?

Das Klima sucht Schutz auch in Werdohl. Die Stadt Werdohl hat daher früh ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Themas entwickelt. Und die Aufgabe des Klimaschutzes bereits in der Vergangenheit als eine prioritäre kommunale Aufgabe verstanden. Demzufolge gibt es bereits gut durchdachte und vielfältige Klimaschutzaktivitäten innerhalb des Stadtgebietes.

Dafür wurde 2016 in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern aus vielen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ für die Stadt Werdohl erarbeitet. Kernaussage des Konzeptes ist es, dass Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen ihren Beitrag zum aktiven Klimaschutz leisten. Nur dann sind die gesetzten Klimaschutzziele der Stadt (Reduktion der CO2-Emissionen um 35 % bis zum Jahr 2030 und Reduktion der CO2-Emissionen um 70 % bis zum Jahr 2050) zu erreichen.

Um eine aktive Rolle beim Klimaschutz einnehmen zu können, wurden bereits Maßnahmen eingeleitet: So wurde z.B. im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative" des Bundesumweltministeriums ein Förderantrag zur Sanierung der bestehenden Straßenbeleuchtung durch Einsatz energieeffizienter LED-Technik innerhalb des Stadtgebietes von Werdohl eingereicht und bewilligt. Zudem werden eigene Liegenschaften gezielt dem Klimaschutz angepasst und peu á peu mit modernen, klimafreundlichen Technologien ausgestattet. Besonders wichtig ist der Stadt  dabei Nachhaltigkeit und das Vermeiden von erhöhten CO2-Emissionen.

Klimaschutz und Wirtschaft

In Werdohl ist die Wirtschaft mit rund 52 % am Endenergieverbrauch der Stadt beteiligt und entsprechend CO2eq-relevant.

Die Steigerung der Energiekosten auf der einen Seite und die Notwendigkeit von Energiesparen und Klimaschutz auf der anderen, stellen eine große Herausforderung für das produzierende Gewerbe dar. Mehr und mehr Unternehmen übernehmen jedoch  Verantwortung und richten sich gezielt auf umweltfreundliche Technologien aus. Mit guten Ergebnissen. Trotzdem bleibt noch viel zu tun.

Unternehmen klimafreundlich gestalten und Chancen nutzen

Denn trotz der teilweise großen Einsparmöglichkeiten bleiben die klimafreundlichen Potenziale von Unternehmen oft ungenutzt. Eine intensive Beratung der Unternehmen ist daher wichtig. Initialberatung und Potenzialanalyse können Unternehmen helfen, sich mit den Themen Effizienzsteigerung und Kosteneinsparpotenzialen zu beschäftigen.

Dabei möchte die Stadt Werdohl die Unternehmen unterstützen. Schwerpunktmäßig durch Vernetzung und Informationsaustausch der Unternehmen untereinander. Hier ergeben sich oft die besten Lösungsansätze. Denn durch Vernetzung partizipiert man an den Erfahrungen derjenigen, die bereits klimatechnisch „auf dem Weg“ sind, kann sich austauschen und gegenseitig unterstützen.

Die Stadt bietet dafür den problemlosen Einstieg in vorhandene Netzwerke, Hilfen zur Gründung eines solchen und unterstützt die Unternehmen durch Veranstaltungen und Beratungsinitiativen. Zudem stehen kompetente Ansprechpartner bei Fragen, Ideen und deren Umsetzung zur Verfügung!


Klimaschutz und Bildungseinrichtungen

Schulen kommt beim Thema Klimaschutz eine besondere Bedeutung zu. Sie sind wichtige Akteure für den Klimaschutz. Denn um schon in jungen Jahren, ein Bewusstsein für Energiesparen, den Klimawandel und Ressourcenschutz  entwickeln zu können, sollten diese Themen ein wichtiger Teil des Unterrichtes sein.

Gerade die heranwachsende Generation ist vom Klimawandel besonders betroffen und sollte daher entsprechend sensibilisiert werden. Sie sind nicht nur Konsumenten, sondern auch die zukünftigen Entscheidungsträger. Jede spätere Berufsgruppe, ob Landwirt, Altenpfleger oder Politiker wird in der Zukunft aktiv daran beteiligt sein, den schnell fortschreitenden Klimawandel zu stoppen und seine Auswirkungen zu mildern.

Schulen sind ein sehr wichtiger Partner für den kommunalen Klimaschutz. Und werden von uns ganz gezielt bei der Durchführung von Veranstaltungen und der Gestaltung des Unterrichts unterstützt! Sprechen Sie uns als Pädagogen an. Wir sind gern für Sie da!

Gebäudesanierung und Energieberatung

Wer sich mit dem Thema Gebäudesanierung beschäftigt, hat es nicht leicht. Bei der Vielzahl an möglichen Maßnahmen und den vielen unterschiedlichen Fördermöglichkeiten kann man leicht den Überblick verlieren. Und dann einfach aufgeben. Auf dem Weg zu einer erfolgreichen und energieeffizienten Sanierung bringen wir für Sie gern Licht ins Dunkel und informieren Sie über die aktuellen Möglichkeiten der Gebäudesanierung.

 

Solarkataster

Im Zuge der Klimaschutzbemühungen strebt die Stadt Werdohl eine deutliche Erhöhung der Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen an. Für die Erzeugung von regenerativen Energien  eignen sich neben der Nutzung von Wind und Biomasse die Photovoltaik und Solarthermie zur Sonnenenergienutzung. Ein Solarkataster stellt den Eignungsgrad von Dachflächen für die solartechnische Energieerzeugung dar und ist gleichzeitig eine Hilfestellung für Hauseigentümer, die eine Solaranlage auf ihrem Dach installieren möchten. Eignet sich mein Dach für eine Solaranlage? Diese und weitere Fragen lassen sich mit Hilfe des Solardachkatasters des Märkischen Kreises schnell und bequem beantworten.

Zum Solarkataster gelangen Sie hier:

http://www.maerkischer-kreis.de/der-kreis/Solardachkataster.php

 

Nützliche Links

www.bine.info

Informationsdienst des Fachinformationszentrum Karlsruhe

www.dena.de   

Deutsche Energieagentur

www.energieagentur.nrw.de

Energieagentur NRW

www.energieverbraucher.de

Bund der Energieverbraucher

www.erneuerbare-energien.de

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

www.fnr.de

Fachagentur nachwachsende Rohstoffe

www.heizspiegel.de

Bundesweiter Heizspiegel

www.kompetenzzentrum-iemb.de

 

Kompetenzzentrum kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" des Instituts für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. an der TU Berlin

www.ils-forschung.de

Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

www.vz-nrw.de

Verbraucherzentrale NRW

www.kfw.de    

Kreditanstalt für Wiederaufbau

www.bafa.de

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

www.umwelt.nrw.de

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW

www.maerkischer-kreis.de/der-kreis/Solardachkataster.php

Märkischer Kreis-Solardachkataster

www.energie-effizienz-experten.de

Energieeffizienz-Expertenliste

 

 

Klimaschutzkonzept (pdf)

 

Energiebericht (pdf)

Energieeffiziente Beleuchtung in Werdohl im Jahr 2017/2018

 

Es lohnt sich, die Beteiligungsangebote in unserer Stadt zu nutzen und zu schauen, was jeder einzelne vor Ort für Klimaschutz und Energiewende ganz persönlich tun kann.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, fragen Sie, geben Sie Tipps und Hinweise, wir freuen uns über Ihr Mitwirken und Engagement!

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